Galileo präsentiert Augensteuerung vom PC

Galileo präsentiert:
Die Augensteuerung vom PC

Galileo zeigt das Bedienen des PCs wird nun mit Augenbewegungen möglichDas TV-Magazin Galileo hat einen interessanten Video-Bericht zum Thema Eye Tracking und Bedienung des PCs mit den Augenbewegungen ausgestrahlt – das Video dazu kann man sich hier anschauen.

 

Dieser Video-Bericht hat auch in der Schweiz ein grosses Interesse ausgelöst. Es vergeht nun kaum ein Woche, in der wir keine Anfragen zu diesen Produkten, der Anwendung, der Technologie, oder den Preisen erhalten.

Wir haben daher für Sie die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Wie funktioniert ein augengesteuerter PC?

Eine Augenkamera, welche im infraroten Bereich arbeitet, erfasst die Kopf- und Augenpositionen des Personal Computer (PC) Nutzers. In der Nähe der Augenkamera sind kleine Infrarot-LEDs positioniert. Das Licht dieser LEDs reflektieren sich auf der Hornhaut der Augen und können von der Augenkamera optimal erkannt werden. Anhand der Reflektion und dem Abstand zur Pupille kann jede kleinste Bewegung des Auges, und auch das Blinzeln mit einem oder beiden Augenliedern, optimal erkannt werden.

Die Verwendung von Infrarot-LEDs hat 3 grosse Vorteile:

  1. Das Infrarotlicht stört den PC-Nutzer nicht, da er es selbst nicht sieht,
  2. die Technik funktioniert auch in dunkeln Räumen, und
  3. sorgt für einen optimalen Kontrast zwischen Iris und Pupille für die Kamera.

Diese Augenkamera, die Infrarot-LEDs und ein Mini-Computer sind zusammen in ein handliches Gerät eingebaut. Dieses Gerät nennt man Eye Tracker. Es wird über eine USB-Anschluss mit dem PC verbunden, wie zum Beispiel eine Webcam oder eine Maus. Und schon kann es losgehen.

Für ein optimales Funktionieren der Augensteuerung bei sehr kleinen Objekten braucht es noch eine Kalibrierung. Das Kalibrieren hat einen ähnlichen Zweck wie das Einstellen eines Zielfernrohrs.

Die Kalibration des Eye Trackers geht ganz einfach. Das erste Mal nach der Installation zeigt ein kleines Programm ein paar Punkte auf dem verwendeten Bildschirm. Die muss man betrachten. Gleichzeitig misst der Eye Tracker die Augenposition und berechnet die Blickrichtung. Anhand der gezeigten Punkte und dem Blickerlauf erkennt das Programm die typische Abweichung und kann diese von nun an für diesen Benutzer korrigieren. Diese Kalibrierung muss wie beim Zielfernrohr nur nach grösserer Veränderung wieder vorgenommen werden. Zum Beispiel wenn der Bildschirm ausgetauscht wird.

Was es jetzt noch braucht sind Programme welche die Funktionalität der Augensteuerung optimal unterstützt. Dazu finden Sie im Blogeintrag von nächster Woche weitere Informationen.